GWF Wasser Abwasser

Trinkwasserversorger investieren Milliarden in Infrastruktur

Die deutsche Trinkwasserversorgung investierte im Jahr 2013 fast 2,4 Milliarden Euro in die kontinuierliche Instandhaltung ihrer Anlagen und in den Ausbau und die Erneuerung ihrer Infrastruktur. Für 2014 weisen die Prognosewerte einen Anstieg auf rund 2,5 Milliarden Euro aus.

Die deutsche Trinkwasserversorgung investierte im Jahr 2013 fast 2,4 Milliarden Euro in die kontinuierliche Instandhaltung ihrer Anlagen und in den Ausbau und die Erneuerung ihrer Infrastruktur. Für 2014 weisen die Prognosewerte einen Anstieg auf rund 2,5 Milliarden Euro aus.

„Damit investieren die Versorgungsunternehmen der Wasserwirtschaft einen überdurchschnittlich großen Anteil ihres Umsatzes in Anlagen und Netze, was sie zu einem bedeutenden beschäftigungs- und umweltpolitischen Motor des Mittelstands macht“, sagte Martin Weyand, BDEW-Hauptgeschäftsführer Wasser/Abwasser. Der Investitionsanteil der Wasserversorgung macht nach BDEW-Angaben zurzeit rund 19 Prozent des Gesamtumsatzes der Branche aus. „Damit liegt diese Investitionsquote weit über dem Durchschnitt anderer Wirtschaftsbereiche, wie zum Beispiel des Verarbeitenden Gewerbes mit 3,2 Prozent 2013“, so Weyand.

Mit etwa zwei Dritteln (63 Prozent) der Gesamtsumme von 2,4 Milliarden Euro im Jahr 2013 wurde ein überwiegender Teil in die Rohrnetze investiert. Wassergewinnung, - aufbereitung und -speicherung machen 21 Prozent der Investitionssumme aus. Die restlichen 16 Prozent verteilen sich auf Zähler, Messgeräte, IT und sonstige Investitionen.

2013 nahmen die Investitionen im Vergleich zu 2012 insbesondere in den Bereich Informationstechnologie (+ 21 Prozent) sowie in Zähler/Messwesen (+ 19,5 Prozent) zu. Die Investitionen in das Rohrnetz stiegen um 3,3 Prozent. Eine Zunahme um 1,7 Prozent verzeichnete der Bereich ‚Wassergewinnung, Wasseraufbereitung und Wasserspeicherung‘.

„Die hohen Investitionen machen sich bezahlt: Deutschland hat mit knapp sieben Prozent die geringsten Wasser-Verluste in Europa“, so Weyand. Im Unterschied dazu lägen sie beispielsweise in England und Frankreich bei über 20 Prozent.

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