GWF Wasser Abwasser
Jan Phillip Venjakob (1. Preis), Angelika Langer (3. Preis), Thomas Gruhl (2. Preis), Georg Wulf, Vorstand des Wupperverbandes und Dr. Volker Erbe, Geschäftsbereichsleiter Technik und Flussgebietsmanagement des Wupperverbandes (v. l. n. r.)

Wupperverband prämiert Abschlussarbeiten

Neue Erkenntnisse zu wichtigen Themen für die Wasserwirtschaft nicht nur im Wuppergebiet brachten die drei Studienabschlussarbeiten, die der Wupperverband jetzt auszeichnete.

Wasserwirtschaftliche Themen mit hohem Praxisbezug untersuchten die drei Absolventen, die der Wupperverband im Rahmen des 19. Symposiums Flussgebietsmanagement / Gebietsforum Wupper in Wuppertal auszeichnete.

Erster Preis geht nach Solingen

Den ersten Preis, der mit 1.000 Euro dotiert ist, erhielt Jan Phillip Venjakob aus Solingen. In seiner Masterarbeit an der Universität Duisburg-Essen beschäftigte er sich mit der Untersuchung der Effizienz eines Kohlenstoffmanagements auf einer Kläranlage mittels dynamischer Simulation. Der zweite Preis in Höhe von 800 Euro wurde an Thomas Gruhl aus Dortmund verliehen. Seine Masterarbeit an der Universität Kassel trägt den Titel „Analyse von Wasserstands- Durchflussbeziehungen unter Berücksichtigung unterschiedlicher Abflussmesstechniken und eines zweidimensionalen Fließgewässermodells – Bewertung der Datenqualität und Erarbeitung von Grundlagen für Hochwassermeldepläne“. Der dritte Preis und 500 Euro gingen an Angelika Langer aus Wuppertal. In ihrer Bachelorarbeit an der Justus-Liebig-Universität Gießen untersuchte sie das Thema „Spurenstoffe im gereinigten Abwasser nach der vierten Reinigungsstufe und ihre ökotoxikologische Wirkung auf Fließgewässerorganismen“.

Jetzt bewerben für 2017

„Ich gratuliere der Preisträgerin und den Preisträgern zu ihren hervorragenden Arbeiten, die einen hohen Praxisbezug zu Fragestellungen der Wasserwirtschaft im Wuppergebiet aufweisen“, sagte Georg Wulf, Vorstand des Wupperverbandes, bei der Verleihung der Preise. Seit 2005 lobt der Wupperverband jährlich Preise für Abschlussarbeiten aus, die sich mit für die Wasserwirtschaft im Wuppergebiet relevanten Themen beschäftigen. Auch im kommenden Jahr wird der Verband erneut Abschlussarbeiten prämieren. Ab dem 6. März 2016 fertiggestellte und benotete Arbeiten können bis zum 7. März 2017 eigereicht werden. Voraussetzung für die Teilnahme ist, dass die Arbeiten einen Bezug zum Aufgabenspektrum des Wupperverbandes haben. Informationen zur Prämierung von Studienabschlussarbeiten sind auf der Homepage des Wupperverbands hier zu finden.

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