GWF Wasser Abwasser

Kostengünstig Anlagen überwachen

Basierend auf dem Rösler System Obserwando EQTrace hat die Firma aqua concept aus Gräfelfing bei München ein System entwickelt, das es leicht macht, Anlagen in der Industrie oder bei der Hausverwaltungstechnik zu überwachen. So müssen zum Beispiel Wasserkreisläufe in Industrieanlagen einen bestimmen pH-Wert haben oder aber eine genau definierte Konzentration einer Flüssigkeit enthalten. Dies wird mittels einer Sensorik überprüft.

Basierend auf dem Rösler System Obserwando EQTrace hat die Firma aqua concept aus Gräfelfing bei München ein System entwickelt, das es leicht macht, Anlagen in der Industrie oder bei der Hausverwaltungstechnik zu überwachen. So müssen zum Beispiel Wasserkreisläufe in Industrieanlagen einen bestimmen pH-Wert haben oder aber eine genau definierte Konzentration einer Flüssigkeit enthalten. Dies wird mittels einer Sensorik überprüft.

Wenn sich Veränderungen im Kreislauf ergeben, die nicht innerhalb präzise definierter Toleranzgrenzen liegen, gibt die Sensorik eine Meldung, die via Obserwando entweder auf den PC der Zentrale oder ein hinterlegtes Smartphone gesandt wird. Wo der PC steht oder das Smartphone genutzt wird, ist nicht von Belang, da die Daten per Internet verschickt werden, also weltweit zu empfangen sind. So kann man quasi von Ferne feststellen, ob ein Problem anliegt und entsprechende Schritte unternehmen.

Das Rösler Obserwando EQTrace kann in der Ausführung, wie es von aqua concept eingesetzt wird, fünf Eingangssignale verwenden und ist dann in der Lage, zwei analoge Signale zu übertragen. Dies geschieht via Mobilfunk. „Die Art und Zahl der Anwendungen für diese Einsätze ist unglaublich vielfältig. Sei es in Industrieanlagen, um Kühlkreisläufe zu steuern, bei Wasserwerken, um die Qualität des aufgenommenen oder abgegebenen Wassers zu überprüfen, sei es für Hausverwaltungen, zum Beispiel in der Heizungsüberwachung oder der Wasseraufbereitung, und vieles andere mehr. Den Ideen sind hier wenig Grenzen gesetzt“, sagt Ronald Klukas, Prokurist von aqua concept.

Mit der Trinkwassernovelle von 2011 und deren Änderung vom Dezember 2012 haben Gebäudeeigentümer, deren zentraler Wasserwärmespeicher mehr als 400 Liter beinhaltet, Anzeige-, Untersuchungs- und Informationspflichten. Man will der Gefahr eines Legionellen-Befalls vorbeugen. Da macht ein einfaches, aber effektives Überwachungs- und Meldesystem den Hausverwaltern die Arbeit deutlich einfacher. Darüber hinaus gibt es für die Betreiber von Anlagen Optimierungspotenziale. Nicht nur für Wasserkreisläufe, denn auf Basis des Rösler EQTrace kann man in jedem Fall bedarfsorientiert handeln. Das heißt, man orientiert sich an den konkreten Bedingungen der jeweiligen Anlage.

Zum Beispiel bei den Messwerten für Heizungsanlagen. Es ist also nicht mehr notwendig, nach einem starren System alle drei Monate oder jedes halbe Jahr Inspektionen vorzunehmen, sondern der Monteur kommt zur Anlage, sobald eine Notwendigkeit vorliegt, und kann entsprechende Maßnahmen ergreifen. Ob dies nach zwei Tagen oder erst nach acht Monaten der Fall ist, ergibt sich aus der konkreten technischen Situation.

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