GWF Wasser Abwasser
Das war die Pollutec 2016 (Bildergalerie)
Savoir vivre: Warum nicht mal Pumpen und Ventile mit einem Cocktail-Automaten demonstrieren?

Finis! Das war die Pollutec 2016

Nicht weniger als die Welthauptstadt der Umweltinnovationen will sie sein, die gerade beendete Fachmesse Pollutec in Lyon. Konnte sie diesen Anspruch halten?

Im Vergleich zur letzten Pollutec im Jahr 2014 melden die Veranstalter einen signifikanten Anstieg der internationalen Aussteller und fast 20 Prozent mehr Unternehmen aus dem Energiesektor. Mehr als 2.000 Unternehmen präsentierten rund 60.000 internationalen Besuchern ihre Produkte und Lösungen. Erneuerbare Energien und Prozesswärmenutzung waren dabei zwei große Themen. Und welche Rolle spielte das Wasser?

Wasser stand nicht im Fokus

Keine sehr große, sagt Dr. Hella Runge. Die Chefredakteurin der gwf Wasser|Abwasser kam mit einem klaren Fazit aus Lyon zurück: „Die Pollutec ist eine Abfallentsorgungs- und Recyclingmesse. Es geht um Nachhaltigkeit und Recycling, um Energieeffizienz, Luftverschmutzung und nicht zuletzt auch um Straßenreinigung. Um Wasser geht es nur am Rande, dann vor allem als Abwasser.“ Die Konferenzen befassten sich detaillierter mit Wasserthemen, mit Brunnenbohrung und Geothermie, Regenwasserbewirtschaftung, Mikroschadstoffen oder der EU-Biozidverordnung. An den Messeständen spielten Querschnittsthemen eine große Rolle, die auch für die Wasserbranche wichtig sind: „Im Themenfeld Pumpen und Automatisierung steckt eine enorme Dynamik, das war hier klar zu beobachten. Automatisierte Systeme, vernetzte Pumpen, die miteinander kommunizieren – dazu war einiges zu sehen und zu erfahren.“ Dabei ging es eher um Pumpensysteme in größeren Dimensionen, die Abwasser, Industrieabwasser und Prozesswasser befördern.

KMU und Konzerne

Insgesamt, so der Eindruck der gwf Wasser|Abwasser-Chefredakteurin, war die Messe weniger international, als sie von den Veranstaltern präsentiert wird: „Nach meinem subjektiven Eindruck machten deutschsprachige Besucher rund zehn Prozent aus. Der Großteil waren Franzosen und französischsprachige internationale Gäste, vor allem aus Afrika. Unter den Ausstellern habe ich viele kleine und mittlere deutsche Unternehmen gesehen, außerdem globale Konzerne mit deutschen Standorten.“

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